Erotic Art Museum 1 则点评

Erotic Art Museum 1.Über Friedrich Frahm Einen großen Schub bekam die Schaffensfreude des mittlerweile 95 jährigen Friedrich Frahm, als er 1986 einen 200 Quadratmeter großen Dachboden in Hamburg- Altona zur Verfügung gestellt bekam. Hier fand er ein Ambiente, das Kaleidoskop seiner üppigen Phantasie und der Zeit, als er auf St. Pauli lebte, in Form von Collagen zum Ausdruck zu bringen. Mittlerweile sind ca. 1.400 Werke, überwiegend Collagen, entstanden. 2005 erfolgte der Umzug in das Erotic Art Museum (siehe Details unter Historie) nach St. Pauli in die Bernhard-Nocht-Straße, wo sich aktuell ca. 650 Werke befinden. 2.Historie Das Erotic Museum wurde im November 1992 in der Bernhard-Nocht-Straße 69 im Stadtteil St. Pauli eröffnet. 1997 zog es zum Nobistor. Im Jahr 2002 kehrte das Museum wieder in das alte Haus in die Bernhard-Nocht-Straße zurück. 2005 wurde Friedrich Frahm mit ca. 1.200 Werken auf einer Fläche von 200 Quadratmetern Teil des Museums. Als das Museum 2007 schloss, hatte Friedrich Frahm das Glück, in seinen Räumen bleiben zu dürfen. Auch durfte er den Namen Erotic Art Museum weiterführen. 2012 erfolgte im Rahmen einer Neubebauung des Areals ein Umzug in die Bernhard-Nocht-Straße 79. 3.Das Werk Ursprünglich fanden sich schon im Mittelalter vorausgehende Muster der Collage, als in Klöstern Heiligenbilder mit Perlen und Schmetterlingsflügeln ausgeschmückt wurden. Heute nimmt der Collageur Dokumente wie Prospekte, Fotografien, Zeitungen oder Abfall und klebt diese Fundsachen auf einen passablen Untergrund, z.B. auf Türen. Friedrich Frahm, beeindruckt vom Lokalkolorit St.Paulis, hat so „Heiligenbilder“ ganz eigener Art geschaffen. Hier hat er die in der Geschichte der Collage bestehende Spannung zwischen abstrakter Spielerei und volksnaher Kunst bewusst eindeutig in Richtung Volksnähe aufgelöst. Die naive Wucht seiner einzelnen Exponate wird durch deren Anhäufung (auch die Decken sind mit seinen Collagen versehen) noch intensiviert und kommt in den neuen Räumlichkeiten des Museums besonders eindringlich zur Geltung. Skurril und vielfältig sind seine Collagen, so dass FriedrichFrahm auch schon liebevoll als „Karl May von St. Pauli“ tituliert wurde. Bekannt wurde Friedrich Frahm durch seine Tür- Collagen für Alt- Bundeskanzler Helmut Schmidt, Rudolf- Augstein (Spiegel), Henri Nannen (Stern) und den Fotografen Günther Zint. Frahms Lebenswerk, das im ersten Moment wirkt wie ein buntes Bilderbuch über sämtliche Kiez-Klischees, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als feinsinniger, oft ironischer Kommentar. Weitere Informationen auch auf Englisch unter: www.erotic-art-museum.com Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 18.00 - 22.00 UHR Fr, Sa 18.00 - open end SO 18.00 - 20.00 UHR

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